DigiProtect (Rechtekette) Sehr geehrter Brian, im Anhang finden Sie einen Mustervertrag, den DigiProtect mit den Rechteinhabern  abschließt. Bei dem angehängten Vertrag (~ Rahmeneckwertevereinbarung) handelt es sich  um den Vertrag zwischen DigiProtect und RLD Distribution L.L.C. aus Californien. Wir würden uns über einen Hinweise von Ihnen freuen, ob Sie noch weitere Informationen  bzgl. der Verwertungsrechtekette, d.h. sämtliche Unterlagen vom Rechteinhaber, benötigen.  Bitte beachten Sie, dass der Rechteinhaber in Absatz 2 des Mustervertrages nicht die  ausschließlichen Nutzungsrechte überträgt ihre Produkte öffentlich zugänglich zu machen,  sondern nur ­ aus naheliegenden Gründen ­ im Bezug auf Filesharing­Systeme.  Stellt dies nach britischem Recht irgendein Problem dar? Neben diesem Punkt sollten wir meines Erachtens fernmündlich die Kommentare aus Ihrer  email vom 18. März 2008 erörtern. Sind Sie morgen den ganzen Tag in Ihrem Büro  erreichbar? Der wichtigste noch offene Punkt, den wir besprechen müssen ist die finanzielle Seite. Zunächst einmal muss ich klarstellen, dass 37,5 % statt 49 % heißt, dass 11,5 % an DRS  (DigiRights Solution) gezahlt werden müssen, was bedeutet dass DL (Davenport Lyons)  nach wie vor bei 37,5% landen. Es sieht so aus, als bleibt die Finanzierung von strittigen Angelegenheiten weiterhin ein  offenes Thema. Es ist wichtig für Sie zur Kenntnis zu nehmen ist, dass DigiProtect in Ihren Vereinbarungen  mit dem ursprünglichen Rechteinhaber keine Klausel hat, dass der ursprüngliche  Rechteinhaber strittige Angelegenheiten bezahlen muss. Das ganze Projekt ist für den  ursprünglichen Rechteinhaber ein "No Cost"­Projekt. Aus diesem Grund ist es für DP (DigiProtect) unmöglich, die Höhe einer Zahlungssumme zu  garantieren, die kaum vorhersehbar ist. Das ganze Projekt ist, so wie es DL (Davenport Lyons) sieht, ein Art "Joint Venture" bei dem  kein Beteiligter den anderen Beteiligten mit Kosten belastet. Wie bereits erwähnt, handhaben wir das so in Deutschland und da DL (Davenport Lyons)  einen beachtlichen Teil dazu beiträgt, ist das Geschäft immer noch profitabel, obwohl die  37,5 % Prozessgebühren beinhalten. Wenn Sie schreiben, daß die Leitung von DL (Davenport Lyons) 25.000 IP­Addressen pro  als Sollvorgabe versteht, dann wundere ich mich wie Sie bislang das Logistep Geschäft  durchgeführt haben, das lediglich 1.800 IP­Addressen im ersten Jahr generiert hat. Mit mindestens 12.000 IP­Addressse , die DP (DigiProtect) erwartet zu liefern, sollte das  Geschäft von DL (Davenport Lyons) wesentlich profitabler sein. Das sollte im Grunde  rechtfertigen, daß der 37,5 %­Anteil die strittige Arbeit mit abdeckt. Wie dem auch sei, wir sollten diese Angelegenheit abschließend telephonisch besprechen,  sobald es für Sie am günstigsten ist. Mit freundlichen Grüßen, Udo Kornmeier in Kopie an Andreas Walter (DigiProtect) ­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­ Rahmeneckwertevereinbarung abgeschlossen zwischen DigiProtect (nachstehend "DIGIPROTECT") und Redlight (nachstehend "LIZENZGEBER") 1. Vertragsgegenstand LIZENZGEBER ist Inhaber von Nutzungs­ und Verwertungsrechten an pornographischen  Filmen. Durch die illegale Verwertung der Filmaufnahmen in sog. p2p­Netzwerken entsteht  LIZENZGEBER ein wirtschaftlicher Schaden. Gegenstand dieses Vertrages ist die von  DIGIPROTECT von LIZENZGEBER geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die  wirtschaftlichen Nachteile, die LIZENZGEBER erleidet, zu verhindern. 2. Rechteeinräumung Zur Erreichung des in Ziffer 1 genannten Zwecks räumt LIZENZGEBER DIGIPROTECT für  die Dauer des Vertrages ausschließliche Rechte an den in Anlage 1 oder weiteren Anlagen  zu diesem Vertrag aufgeführten Filmaufnahmen ein mit Bezug auf filesharing in sog. p2p­ Netzwerken und filesharing Netzwerken, wie z.B. eDonkey, Kazaa, BitTorrent etc., die  Aufnahmen weltweit dezentral öffentlich zugänglich zu machen. Die Vertragsparteien vereinbaren, daß durch eine schriftliche Zusatzvereinbarung weitere